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Tierberichte - Hintergründe 05/02
 
Hundepfoten, Schnee und Salz. Die Richtige Pflege im Winter.

Hunde brauchen viel Bewegung, so auch im Winter. Spaziergänge im Schnee machen dem Hund und Herrchen Freude! Man sollte jedoch einiges beachten.



Für Hunde ist das Laufen auf verschneitem Untergrund anstrengender als auf schneefreien Wegen. Achten Sie deshalb beim Schneespaziergang darauf, dass Ihr Tier genügend Pausen hat und nicht überfordert wird. Die Pausen sollten jedoch nicht zu lange andauern, damit der Hund nicht abkühlt.

Öfters fressen Hunde gerne Schnee, das jedoch kann gefährlich werden. Eine grössere und auch unverschmutzte Schneemenge kann zu einer Magenschleimhaut-Entzündung mit Erbrechen und Durchfall führen. Das wiederum würde ein Fall für den Tierarzt. Zur Vorbeugung ist es sinnvoll, dem Hund vor einem längeren Spaziergang im Schnee zusätzlich Wasser zu geben oder ihn durch Spiele vom Schnee fressen abzulenken.

Um Erkältungen vorzubeugen, sollte der Hund nach dem Spaziergang mit einem Frottiertuch gut abgetrocknet werden. Das trocknet nicht nur das nasse Fell, sondern fördert auch die Durchblutung des Tieres.

Die Pfoten benötigen im Winter eine besonders gute Pflege. Schnee- und Eisklumpen, welche sich zwischen den Zehen bilden, können die Haut reizen oder verletzen. Auch Streusalz setzt den Hundepfoten sehr zu. Bei Hunden mit spröden oder empfindlichen Ballen, kann das starke Brennen sogar zum Hinken führen. Werden die Ballen vor dem Spaziergang mit Vaseline eingerieben, so können sich Salz, Eis und Schmutz nicht so gut festsetzen und die Ballen bleiben geschmeidiger. Kleinere Verletzungen behandelt man am besten mit einem lauwarmen Bad und einer Heilsalbe.

Sicherheit:
Die früh einsetzende Dunkelheit macht den Hund oder die Katze für Autofahrer weitgehend "unsichtbar". Führen Sie Ihren Hund in Strassennähe besser an der kurzen Leine und machen Sie ihn "sichtbar". Ein gut reflektierendes Halsband erfüllt den Zweck und eignet sich im übrigen auch für Katzen. Weiter gibt es noch die praktischen, blinkenden LED-Halsbänder, welche jedoch nicht Jedermanns Sache sind.

Glatteistipp:
Verzichten Sie bitte bei Glatteis wenn möglich auf Streusalz. Getrockneter Sand erfüllt diesen Zweck gut und schadet weder der Umwelt, noch den Hundepfoten.

Nun wünschen wir Ihnen und Ihrem Vierbeiner viel Spass im Schnee!

 

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